Aktuelles |



Den "Regularien" unserer Mitgliederversammlung wollen wir, wie in all den Jahren zuvor, ein thematisches Angebot voranstellen. Wir haben mit Herrn Prof. Dr. Wolfgang Seibel von der Universität Konstanz einen namhaften Historiker gefunden, der zu folgendem Thema sprechen wird:
"Macht und Moral - Die "Endlösung der Judenfrage" in Frankreich 1940-1944 und der Widerstand der katholischen Kirche".
Der Vortrag, der hochschulöffentlich sein wird, findet in der Aula 3000 statt. Die sich um 18:30 Uhr anschließende Mitgliederversammlung wird im Raum 3500 durchgeführt. Zur Mitgliederversammlung schlagen wir folgende Tagesordnung vor:
Der Vortragstext kann hier runtergeladen werden. Die dazugehörenden Bilder (PowerPoint-Präsentation) können über Prof. W. Nickolai bezogen werden (Telefon +497612001517; e-mail: werner.nickolai@kh-freiburg.de).
Tagesordnung:
Was hat es zu bedeuten, wenn der Besuch einer NS-Gedenkstätte am Abend in einem Besäufnis endet?
Oder wenn eine Führung durch die Gedenkstätte dadurch unterbrochen wird, dass drei Jugendliche im Stechschritt aus der Gaskammer herausmarschieren? Solche und ähnliche Vorkommnisse sind der Ausgangspunkt für die Tagung. Wir möchten gemeinsam den Fragen nachgehen, die sich aus der Verknüpfung von Sozialer Arbeit und Gedenkstättenpädagogik ergeben.
Was passiert eigentlich, wenn gewalttätige, rechtsextremistisch gefährdete oder sozial benachteiligte Menschen Gedenkstätten an die Opfer des Nationalsozialismus besuchen? Welche Projekte dieser Art gibt es in der Sozialen Arbeit und welche Erfahrungen wurden dabei gemacht? Welche Erfahrungen machen Mitarbeiter von Gedenkstätten mit diesen Personengruppen? Ist es sinnvoll, sie durch Gedenkstätten zu führen und, wenn ja, unter welchen Bedingungen? Welche Konsequenzen ergeben sich darus für das Studium Soziale Arbeit beziehungsweise für die Gedenkstättenpädagogik?
Mit dieser Arbeitstagung soll eine Gelegenheit geschaffen werden, bei der sich die Projektträger, die mit dieser Klientel arbeiten, kennenlernen, ihre Erfahrungen austauschen und - mit Hilfe von Supervisor/innen - bearbeiten.
Anmeldung an der Tagung per Fax an 0761-2001496, per email bei werner.nickolai@kh-freiburg.de oder per Brief an: Prof. Werner Nickolai, Katholische Hochschule Freiburg, Karlstr. 63, 79104 Freiburg
Bei der 1. Fahrt im Jahr 2011, 20. – 25. März 2011, sind noch einige wenige Plätze frei.
Neben Führungen durch das Stammlager und das Lager Birkenau sind Besuche im Archiv und der Kunstsammlung der Gedenkstätte Auschwitz, Gespräche mit ehemaligen Häftlingen sowie ein Besuch der Stadt Krakau geplant.
Die Teilnahmekosten betragen 600 Euro pro Person, für Studierende und Schülerinnen/Schüler auf Antrag die Hälfte. Im Preis inbegriffen sind Flug, Unterkunft, Verpflegung, Eintritte und Referentenhonorare.
Wenn Sie Interesse an einer Teilnahme oder Fragen haben, melden Sie sich unverbindlich (bitte möglichst rasch) bei info@lagergemeinschaft-auschwitz.de oder hartwig@lagergemeinschaft-auschwitz.de.
www.lagergemeinschaft-auschwitz.de
Letzte Änderung: 30. Mai 2011