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Neues Buch im Lambertusverlag erschienen:
Nickolai, Werner/Brumlik, Micha
Mitgliederversammlung 2007 am Montag, den 23. April, 17:00 Uhr, an der Katholischen Fachhochschule Freiburg
"In bewährter Weise wollen wir den "Regularien" ein thematisches Angebot voranstellen. Jugendliche Teilnehmer des letztjährigen Projektes "Für die Zukunft lernen" haben in Auschwitz einen Film mit dem Titel "Jugendliche sehen Auschwitz" gedreht, den wir Ihnen gerne um 17:00 Uhr in der Aula 1100 zeigen möchten. Jürgen Dettling, der als professioneller Filmemacher dieses Filmprojekt begleitet hat, wird in den Film einführen und zur anschließenden Diskussion zur Verfügung stehen. Wir werden auch bemüht sein, jugendliche Teilnemer für diese Diskussion zu gewinnen." [aus der schriftlichen Einladung]. Siehe auch unten die Informationen zur Filmpremiere
Für 18:00 Uhr ist dann in Raum 3500 der formale Teil der Mitgliederversammlung vorgesehen.
Tagesordnung:
Anfahrt:
Bericht in der Badischen Zeitung vom 4. Mai 2007
Filmpremiere:
BREISACH. Am Montag, 19. März, 19 Uhr, findet im Blauen Haus eine Filmpremiere statt. Zu sehen ist der 30-minütige Streifen "Jugendliche sehen Auschwitz" . Er geht auf ein Kooperationsprojekt der Vereine "Für die Zukunft lernen — Verein zur Erhaltung der Kinderbaracke Auschwitz-Birkenau" und "Black Dog Jugend- und Medienbildung" zurück.
Der Verein "Für die Zukunft lernen" organisiert seit Jahren regelmäßig Projekte in Auschwitz mit zum Teil schwer erziehbaren Jugendlichen. Jugendliche aus den Regionen Freiburg und Rostock waren im Rahmen dieser Arbeit im Frühsommer 2006 im ehemaligen Konzentrationslager Auschwitz. Sie kamen mit einem eindrucksvollen Film zurück, der mittlerweile von der Landesmedienzentrale Karlsruhe als gut für den Schulunterricht geeignet eingestuft wurde. Die jugendlichen Teilnehmer wurden dafür in vorbereitenden Workshops in Kameraführung, Regie und Schnitt geschult. Während des Aufenthaltes in Auschwitz absolvierten sie das reguläre Besucherprogramm und drehten gleichzeitig ihren Film.
Sehr gut geglückt ist die Zusammenarbeit sehr unterschiedlicher Jugendlicher während des Projekts: Jugendliche aus dem Christophorus Jugendwerk in Oberrimsingen und Abiturienten aus Rostock. Sie haben unter professioneller Betreuung den Film konzipiert und realisiert, bis hin zur eigens komponierten Musik.
So ist ein Film entstanden, der dem Wunsch dieser Jugendlichen auf hervorragende Art Rechnung trägt: "Dass möglichst viele andere Jugendliche einen Anstoß bekommen, sich mit den Verbrechen auseinander zu setzen, für die Auschwitz ein Symbol ist" . Die Leitung des Filmprojekts hatte der Filmemacher Jürgen Dettling (Riegel).
Aus der Badischen Zeitung vom 12. März 2007
Anschließender Bericht in der Badischen Zeitung vom 23. März 2007
Zweite Kunstauktion zugunsten des Bildbandes "Die Kinder von Auschwitz" am 5/6. November !!
Zum zweiten Mal in diesem Jahr veranstaltet der Verein "Für die Zukunft lernen" eine Kunstauktion. Und wieder soll der Erlös der Finanzierung des zweibändigen Werkes über die Kinder von Auschwitz dienen. Der Verein will mit 40000.- Euro dazu beitragen. Im April waren im Schloss Rimsingen 5400.- Euro auf diese Weise erzielt worden.
Die neue Auktion wird nun in der ehemaligen Spitalkirche am Marktplatz in Breisach mit Unterstützung der Stadt veranstaltet werden können. Am Samstag, den 5. November, findet nachmittags eine Vernissage statt und am Sonntag, den 6., wird Norbert Hahn die Kunstwerke versteigern.
Siehe auch Artikel in der Badischen Zeitung vom 2.11.2005
Zu Verlauf und Ergebnis der Auktion siehe
Artikel in der Badischen Zeitung vom 9.11.2005
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Badische Zeitung vom Mittwoch, 20. Juli 2005
Beziehung zu Oswiecim vertieft Bürgermeister Janusz Marszalek zu Gast im Breisacher Rathaus
Von unserer Mitarbeiterin
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| BREISACH. Am Montag besuchte der Bürgermeister von Oswiecim, Janusz Marszalek, Breisach. Bei dem Treffen wurden die partnerschaftlichen Beziehungen zu der polnischen Stadt vertieft. Der Beigeordnete der Stadt Breisach, Oliver Rein, begrüßte Marszalek im Rathaus und bekräftigte die Absicht der Stadt, den Jugendaustausch zwischen beiden Kommunen zu fördern. | ![]() |
Als Schirmherrin für Schüler- und Jugendbegegnungen mit Oswiecim hat die Münsterstadt bereits vor einigen Wochen eine wichtige Rolle übernommen. Es seien „gelebte Kontakte“, die dadurch gefördert werden, betonte Marszalek, der von dem herzlichen Empfang sichtlich erfreut war. Oswiecim, das vielen unter dem Namen Auschwitz bekannt ist, blicke auf eine leidvolle Geschichte zurück, die von der Zeit der Konzentrationslager geprägt sei. Heute sei die Stadt, die 42000 Einwohner zählt, wieder friedvoll und öffne sich Europa.
„Das Gute braucht Zeit und manchmal Opfer“, fasste der Bürgermeister seine Erfahrungen zusammen, die er auch bei der Gründung eines Kinderheims nach dem Vorbild der SOS-Kinderdörfer gemacht hatte. Die Anregung dazu bekam er vor 18 Jahren bei einem Besuch in Deutschland. 1993 gelang es Marszalek mit Unterstützung einer Einrichtung in Sulzburg, den Bau eines Kinderdorfs in der Nähe von Oswiecim auf den Weg zu bringen, sodass bereits 3 Jahre später 26 Kinder darin ein Heim fanden.
Dieses Engagement unterstreiche die intensiven Bemühungen Marszaleks, der sein Amt enthusiastisch und mit viel Elan ausübe, so Rein. Neben den kommunalpolitischen Kontakten seien nämlich auch die Begegnungen von Kindern und Jugendlichen wichtig, so der Beigeordnete.
Man sei glücklich über die Partnerschaft mit Oswiecim, bestätigte auch Werner Nickolai, der Vorsitzende des Vereins „Für die Zukunft lernen“, der sich ebenfalls stark für den Austausch mit polnischen Jugendlichen einsetzt. Durch die Schirmherrschaft seitens der Stadt Breisach habe man für das Anliegen eine breite Akzeptanz in der Bevölkerung erreicht. Dem Treffen wohnten auch Bernd Jungel und Lothar Menges, die beiden stellvertretenden Bürgermeister von Breisach, bei.
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Badische Zeitung vom Donnerstag, 9. Juni 2005
Jugendliche arbeiten in KZ-Gedenkstätte Verein „Für die Zukunft lernen“ überreicht Geldspende BREISACH/OSWIECIM. Auch in diesem Jahr, vom 18. bis 27. Mai, veranstaltete der Verein „Für die Zukunft lernen – Verein zur Erhaltung der Kinderbaracke Auschwitz-Birkenau“ wieder das Projekt „Für die Zukunft lernen“ in Auschwitz. Neben Jugendlichen aus dem Christophorus-Jugendwerk Oberrimsingen und der Stadt Breisach nahmen auch Jugendliche aus Rostock teil. Projektinhalte waren die Führungen durch Auschwitz I, das so genannte „Stammlager“, und Auschwitz-Birkenau, das eigentliche Vernichtungslager, sowie ein intensives Zeitzeugengespräch mit einem Auschwitz-Überlebenden. An drei Vormittagen wurden in Auschwitz-Birkenau Erhaltungsarbeiten geleistet. So galt es eine Lagerstraße von Erdüberwucherungen freizulegen. Die Projektleitung hatten die Diplom-Psychologin Claudia Nickolai aus dem Christophorus-Jugendwerk, Werner Nickolai von der Katholischen Fachhochschule Freiburg und Henry Lehmann aus Rostock. Werner Nickolai, der auch Vorsitzender des Vereins „Für die Zukunft lernen“ ist, überreichte der Vizedirektorin der KZ-Gedenkstätte, Krystyna Oleksy, einen Scheck in Höhe von 8000 Euro. Der Betrag resultiert im Wesentlichen aus der im April veranstalteten Kunstauktion. Mit diesem Betrag wird die Gedenkstätte das Buch „Man darf sie nie vergessen – die jüngsten Opfer von Auschwitz“ finanzieren. In diesem Buch wird das Leid der Kinder und Jugendlichen im Konzentrationslager Auschwitz dokumentiert. Das Projekt wurde unterstützt durch das Jugendhaus Düsseldorf und durch die Firma Baden-Auto, die auch in diesem Jahr wieder kostenlos ein Fahrzeug zur Verfügung stellte.
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Die Stadt übernimmt Schirmherrschaft für den Jugendaustausch zwischen Breisach und Oswiecim
Bei der Mitgliederversammlung am 14. April konnte der 1. Vorsitzende, Werner Nickolai, von der Zusage Breisachs berichten, eine regelmäßigen Jugendaustausch zwischen Breisach und Oswiecim (Auschwitz) zu unterstützen und die Schirmherrschaft zu übernehmen. Damit sei auch eine finanzielle Förderung verbunden. (Der "Verein für die Zukunft lernen" hatte ja schon in der Vergangenheit sich um die Vermittlung von Jugendkontakten bemüht und Fußballbegegnungen zwischen einem Club in Oswiecim und Breisach-Rimsingen möglich gemacht). In den nächsten Wochen bereits wird eine kleine Delegation der Stadt nach Oswiecim reisen, um weitere Einelheiten zu besprechen. Siehe Artikel in der Badischen Zeitung vom 4. Mai 2005
Vereinbarung über offiziellen Jugendaustausch zwischen Breisach und Oswiecim getroffen Eine Breisacher Delegation unter Leitung des Beigeordneten Oliver Rein hat sich im Mai mit dem Bürgermeister von Oswiecim, Janusc Marszalek, und dem Vorsitzenden des Stadtparlamentes, Pitor Kuka in Oswiecim zur Unterzeichnung einer Vereinbarung getroffen. Geplant ist ein offizieller Jugendaustausch zwischen den beiden Städten, mindestens ein Mal pro Jahr. Entsprechende Urkunden wurden überreicht. Damit ist ein großes Anliegen des Vereins und besonders seines Vorsitzenden Werner Nickolai in Erfüllung gegangen. Noch in diesem Jahr wird eine Klasse der Hugo-Höfler-Realschule von Breisach nach Auschwitz zu einem ersten Treffen reisen. Siehe Artikel in der Badischen Zeitung vom 4. Juni 2005
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Kunstauktion zugunsten des "Vereins für die Zukunft lernen"
Die Kinder von Auschwitz - Auktion für neuen Bildband BREISACH. Werke von namhaften Künstlern aus der Region kommen am Sonntag, 24. April, bei einer Auktion im Schloss Oberrimsingen unter den Hammer. Der Erlös der Versteigerung kommt dem Verein „Für die Zukunft lernen – Verein zur Erhaltung der Kinderbaracke Auschwitz-Birkenau“ zu gute. Der Verein wurde 1993 gegründet. Seine erste Aufgabe ist es, sozial benachteiligten sowie politisch rechtsgerichteten Jugendlichen die Möglichkeit zu geben, sich im Rahmen der Projektarbeit in Auschwitz mit der Geschichte des Nationalsozialismus vertraut zu machen, um aus der Vergangenheit zu lernen. Neben dieser Projektarbeit werden, in enger Zusammenarbeit mit der Stadt Breisach, Jugendaustauschprogramme mit Oswiecim (Auschwitz) unterstützt. Die KZ-Gedenkstätte Auschwitz zu unterstützen, ist ein weiteres wichtiges Anliegen des Vereins. So wurde in den zurückliegenden Jahren die Verantwortung für die Restauration der Kinderbaracke in Auschwitz-Birkenau übernommen. Das breite Engagement des Vereins ist auf der Homepage www.fuer-die-zukunft-lernen.de dargestellt. Unterstützung erfährt der Verein durch einen engagierten Beirat, dem namhafte Persönlichkeiten, wie etwa der Präsident des Deutschen Bundestages, Wolfgang Thierse, oder der Bundestrainer der Fußballnationalmannschaft, Jürgen Klinsmann, angehören. In Absprache mit der KZ-Gedenkstätte, vertreten durch die Vizedirektorin Krystyna Oleksy, die ebenfalls Mitglied des Beirates ist, will der Verein nun die Herausgabe eines zweibändigen Albums zum Thema „Kinder und Jugendliche in Auschwitz“ ermöglichen. Der erste Band mit dem Titel „Man darf sie nicht vergessen – Die jüngsten Opfer von Auschwitz“ ist zwischenzeitlich erschienen. Damit der Druck beider Bände finanziert werden kann, hat der Oberrimsinger Verein zugesagt, 40000 Euro aufzubringen. Bislang sind 12000 Euro zusammengekommen. Die am 24. April von 16 bis 19 Uhr stattfindende Kunstauktion hat das Ziel, weitere finanzielle Mittel für diesen Zweck zu gewinnen. Zwischenzeitlich wurden mehr als 40 Bilder von bekannten Künstlern der Region, wie Heidelore Goldammer, Helmut Lutz und Ari Nahor, dafür zur Verfügung gestellt. Als Auktionator konnte der in der Kunstszene bekannte Norbert Hahn gewonnen werden. Aus: Badische Zeitung vom Mittwoch, 20. April 2005
Siehe auch den Artikel nach der Auktion in der |
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Jahresmitgliederversammlung am 14. Arpil 2005
Die Jahresmitgliederversammlung 2005 findet in der Katholischen Fachhochschule Freiburg, Karlstr. 63, Raum 3500, statt. Sie beginnt mit einem Zeitzeugengespräch (17:00 Uhr, Mitgliederversammlung ca. 18:30). Unser Beiratsmitglied Dr. h.c. Max Mannheimer berichtet über seine Zeit als KZ-Häftling u.a in Auschwitz und Dachau.
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Zum 60. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz
"Wider dem Vergessen" - gemeinsame Veranstaltung mit Ausstellung des "Jugendhauses Gottenheim", des "Vereins für die Zukunft lernen" und des "Fördervereins Ehemaliges Jüdisches Gemeindehaus Breisach" vom 27.1. bis 30.1. in Gottenheim und Breisach |
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Interview mit Professor Micha Brumlik Lokalredakteur Gerold Zink der Badischen Zeitung in Breisach führte anlässlich des Gedenktages ein Interview mit Micha Brumlik , Professor an der Universität Frankfurt am Main und Beirat im Verein für die Zukunft lernen. |
Bundestagspräsident schreibt dem "Verein für die Zukunft lernen"
Die Dokumentation des diesjährigen "Projektes für die Zukunft lernen" vom 26. Mai bis 4. Juni in Auschwitz wurde dem Präsidenten des Deutschen Bundestages Wolfgang Thierse mit einem erläuternden Begleitschreiben übersandt. Am 3. November hat der Präsident mit einem eingehenden Brief geantwortet. Bitte lesen Sie:
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Letzte Änderung: 17. Januar 2006